Vor einem Jahr öffnete ‚Janinas nahkauf‘ in Börger seine Türen
Seitdem hat sich der Markt zu einem festen Bestandteil der Nahversorgung entwickelt. Was mit viel Engagement, Mut und Herzblut begann, ist heute weit mehr als ein Lebensmittelmarkt – es ist ein Ort der Begegnung, ein verlässlicher Nahversorger und ein Partner für zahlreiche Betriebe aus der Region.
Von Anfang an war das Ziel von Janina Sap und ihrem Team, den Markt eng mit Börger und der umliegenden Region zu verbinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt deshalb auf der Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Betrieben aus der Nachbarschaft. Denn regionale Produkte bedeuten nicht nur kurze Wege und Frische, sondern vor allem: Wertschöpfung bleibt in der Region.
Zum Sortiment gehören unter anderem Kartoffeln von Stürmeyer aus Bockholte, Eier von Meiners aus Spahnharrenstätte, Wurstwaren von Nieters aus Werpeloh, Spargel von Bahlmann Spargelkulturen aus Molbergen, Schwarzbrot von Ahaus aus Hüven, Mehl und Brotmischungen von Wintering aus Börger und Meppen sowie Weidenrindfleisch vom Hof Hunfeld aus Börger. Täglich frische Brote und Backwaren der Bäckerei Schute aus Surwold ergänzen das Angebot im eigenen Backshop.
Auch mit weiteren regionalen und überregional bekannten Unternehmen wird zusammengearbeitet. Dazu zählen beispielsweise Meemken Wurstwaren aus Gehlenberg, Bley Wurstwaren und Konserven aus Edewecht sowie die Spirituosenhersteller Rosche, Heydt und Berentzen aus Haselünne.
„Regionalität ist für uns keine reine Werbeaussage“, sagt Janina Sap. „Wir möchten bewusst mit Betrieben aus unserer Umgebung zusammenarbeiten. Wenn Kunden hier einkaufen und dabei regionale Produkte wählen, unterstützt das viele Unternehmen und Familienbetriebe in unserer Heimat. Genau diese regionale Wertschöpfung möchten wir fördern.“
Dabei entwickelt sich das Sortiment kontinuierlich weiter. Wünsche und Anregungen der Kunden werden aufgenommen und möglichst schnell umgesetzt. So konnten bereits früh vegane Produkte sowie glutenfreie und laktosefreie Lebensmittel in das Sortiment aufgenommen und erweitert werden.
Sehr gut angenommen wird der Backshop mit täglich frischen Backwaren. Auch der wechselnde Sonntag-Mittagstisch hat sich zu einem festen Bestandteil entwickelt. Mittlerweile gibt es echte Stammkunden, die nicht nur aus Börger, sondern auch aus den umliegenden Orten kommen.
Seit Mitte des Jahres bietet ‚Janinas nahkauf‘ zudem eine Abholstation an. Über eine App können Kunden ihren Warenkorb bequem zusammenstellen und zu einem gewünschten Termin abholen. Damit verbindet der Markt die persönliche Nahversorgung vor Ort mit modernen Möglichkeiten des Einkaufens.
Auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten bleibt der Markt für die Menschen erreichbar. Die 24/7-Verkaufsautomaten im Windfang werden gerne für spontane Einkäufe genutzt – sei es, wenn beim Kochen noch etwas fehlt, unerwartet Besuch kommt oder am Wochenende etwas benötigt wird. Auch saisonale Produkte finden dort ihren Platz. Gleichzeitig bieten die Automaten im Bedarfsfall eine zusätzliche Versorgungsmöglichkeit und stehen den Menschen rund um die Uhr zur Verfügung.
Für Abwechslung sorgen außerdem verschiedene Aktionen im Jahresverlauf. Ob Oktoberfest, Weihnachten, Ostern, Schützenfest oder Fußball-WM – das Team greift saisonale Themen auf und schafft immer wieder neue Angebote. Auch der regionale Spargel während der Spargelsaison wurde von den Kunden sehr gut angenommen.
Für Janina Sap ist die Entwicklung des ersten Jahres vor allem ein Gemeinschaftserfolg:
„Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden zuhören und ihnen genau das bieten, was sie brauchen. Dass wir nach einem Jahr viele Stammkunden haben und immer wieder neue Menschen für unseren Markt gewinnen, freut uns sehr. Gleichzeitig wissen wir: Ein Markt wie unserer kann langfristig nur bestehen, wenn die Menschen vor Ort ihn auch annehmen und unterstützen.“
Auch Lars Hoppe, Vertriebsleiter 'nahkauf' der REWE Markt GmbH, würdigte das Engagement der Familie Sap bereits zur Eröffnung: "Mit viel Herzblut und Einsatz hat Familie Sap den ehemaligen EDEKA-Standort wieder zum Leben erweckt und ihn mit neuem Glanz und innovativen Ideen als nahkauf-Markt eröffnet.“
Für das Team ist deshalb klar: Nahversorgung funktioniert nur gemeinsam. Kunden, Mitarbeiter, regionale Produzenten, örtliche Unternehmen und Vereine sind Teil eines Netzwerks, das einen Standort wie Börger lebendig hält.
Ein Jahr nach der Eröffnung zeigt sich, dass sich dieser Weg lohnt. ‚Janinas nahkauf‘ ist zu einem festen Bestandteil der Ortsmitte geworden, unterstützt regionale Betriebe, schafft Arbeitsplätze und bietet den Menschen vor Ort eine vielseitige und persönliche Einkaufsmöglichkeit.
„Wir möchten, dass die Menschen gerne bei uns einkaufen und wissen, dass ihr Einkauf hier vor Ort etwas bewirkt“, so Janina Sap. „Denn nur wenn wir regionale Anbieter unterstützen und die Menschen ihre Nahversorgung vor Ort nutzen, können solche Strukturen langfristig erhalten bleiben.“
So steht das erste Jahr von ‚Janinas nahkauf‘ nicht nur für einen erfolgreichen Start, sondern vor allem für eine Idee: Gemeinsam einkaufen, gemeinsam arbeiten und gemeinsam die Region stärken.
Und genau diesen Weg möchte das Team auch in Zukunft weitergehen – nah an den Menschen, nah an der Region und mit Blick auf das, was Börger und seine Umgebung brauchen.
Das Foto zeigt v.l. Martin von Janina Sap, Lars Hoppe (Vertriebsleiter der Rewe Nord) und Dimitri Bergen (Betriebsberater ‚nahkauf‘)
Text/ Bild: Janina und Martin Sap